Homöopathie-Praxis Marianne Gubler
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Homöopathie in 10 Minuten erklärt

Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie wurde vor mehr als 200 Jahren vom deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann begründet. Er definierte den heute noch gültigen Grundsatz «Similia similibus curentur», was so viel heisst wie «Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt».

Komplementär- und Ganzheitsmedizin

Die Homöopathie gehört zu den komplementärmedizinischen Behandlungsformen. Sie wird entweder ergänzend («komplementär» = ergänzend) oder alternativ zur Schulmedizin eingesetzt. Die Homöopathie als Ganzheitsmedizin betrachtet nicht nur einzelne kranke Körperteile, sondern den ganzen Menschen in seinem Dasein von Körper, Geist und Seele.

Lebenskraft

Ziel der Behandlung ist die Stärkung der Lebenskraft (mit dem Begriff «Immunsystem» vergleichbar) mit Hilfe der individuell passenden Arznei. Ist die Lebenskraft geschwächt durch äussere Einflüsse (z.B. Medikamente, Stress, Schlafmangel, Wetter, unstimmiges Lebenssetting), stellt sich ein Krankheitszustand rascher ein. Homöopathische Arzneimittel regen die Selbstregulation des Patienten an. Er ist bald wieder in der Lage, seine Beschwerden und Krankheiten selber auszuheilen und sein Wohlbefinden zurück zu gewinnen.

Arzneimittel

Homöopathische Globuli (Streukügelchen) oder Tropfen werden aus Pflanzen, Mineralien, Metallen, Tieren, Imponderabilien und Nosoden hergestellt. Die Herstellung der homöopathischen Arzneien erfolgt im Labor mittels hochgradiger Verdünnung und Verschüttelung von Extrakten und Lösungen. Die Milchzucker-Globuli werden anschliessend mit dem Arzneistoff besprüht.

Wirkungsweise

«Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt». Zur erfolgreichen Behandlung eines Patienten wird das spezifische Mittel gesucht, welches bei einem gesunden Menschen ähnliche Krankheitssymptome hervorruft. Dazu ein einfaches Beispiel: Nimmt zum Beispiel ein gesunder Mensch das homöopathisch potenzierte Mittel Coffea (Kaffeebohne) wiederholt in entsprechender Dosierung ein, wird dieser über kurz oder lang mit Nervosität, Schlafstörung, Zittern, Herzrasen, Reizbarkeit etc. reagieren. Kommt nun ein Patient mit sehr ähnlichen Symptomen zu mir in die Praxis, kann ich ihm mit dem Mittel Coffea helfen und es wird sich wieder Ruhe und Gelassenheit einstellen. Homöopathie wirkt auch bei Kleinkindern, Tieren oder bewusstlosen Menschen. Es muss also nicht zwingend an die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien «geglaubt» werden, damit diese tatsächlich wirken.

Welches Mittel passt?

Krankheitsname oder Diagnose sind in der homöopathischen Therapie zweitrangig. Vielmehr ist für die Mittelwahl relevant, wie sich die Krankheit bei der betroffenen Person individuell äussert. Von zehn Patienten mit derselben Krankheit kann unter Umständen jeder einzelne ein anderes Mittel benötigen. Sogenannt «Homöopathische Komplexmittel» für etwelche Beschwerden (Schlaf-, Husten-, Heuschnupfen-Globuli etc.) gehören nicht zur klassischen Homöopathie, sondern sind ein Produkt der Pharmaindustrie. Sie bestehen aus mehreren Mitteln in sehr niedriger Dosierung und wirken (wenn überhaupt) sehr unspezifisch und kurz.

Einnahme der Arzneimittel

Wie oft wiederholen?

Die Wiederholung des Mittels wird auf ein Minimum beschränkt. Also keine Globuli mehr einnehmen, sobald eine Besserung spürbar oder ersichtlich ist. Weitere Einnahmen würden den Heilprozess nur unnötig stören.

Aufgelöste Einnahme bei Fieber

Bei akuten Krankheiten wie fiebrigen Entzündungskrankheiten (38.5°C Fieber und höher) hat sich die aufgelöste Einnahme bewährt:

  1. 2–3 Globuli in ein sauberes Glas geben. Ca. 2dl lauwarmes Hahnenwasser zugeben. Mit Plastik-/Holzlöffel rühren, bis sich alle Globuli vollständig aufgelöst haben. Von dieser Lösung jeweils je nach Schweregrad der Erkrankung 15-/30-/60-minütlich 1 Schluck einnehmen.
  2. Sobald eine Besserung spürbar ist, keine weiteren Schlucke mehr einnehmen, erst dann wieder weiterfahren, wenn Stagnation oder Rückfall eintritt.
  3. Wenn sich nach 3–4 Schlucken keinerlei Besserung zeigt, ist das Arzneimittel nicht das Passendste.

Reaktionen nach der Einnahme

Häufig fühlt sich der Patient allgemein wohler und entspannter nach der Einnahme. Energie kommt auf, die der Körper nun für den bevorstehenden Heilprozess benötigt. Die sogenannte «Erstverschlimmerung» tritt nicht in jedem Fall auf. Auch kann ich mit sorgfältiger Wahl von Potenzhöhe und Einnahme-Intervall das Auftreten und die Stärke von verschlimmerten Symptomen gut steuern. Mögliche kurz andauernde Reaktionen könnten verstärkte Emotionalität, intensive Träume, vermehrtes Schwitzen, verstärkte Hautausschläge, veränderte Menstruation etc. sein. Treten Beschwerden oder Symptome aus früheren Zeiten erneut auf, ist dies als positive Reaktion zu deuten. Der Körper heilt alte und ungenügend behandelte Beschwerden nun gründlich aus.

Medikamente nach der Einnahme

Ein positiver Heilprozess sollte wenn möglich nicht gestört werden! Deshalb ist es wichtig, dass dieser nicht durch Medikamente®, andere homöopathische Arzneimittel, Operationen, zahnärztliche Eingriffe oder Impfungen gestoppt oder beeinträchtigt wird. Bitte keine Medikamente einnehmen oder absetzen ohne vorherige Absprache mit mir.

Empfehlenswerte Literatur zum Thema «Homöopathie»

Klassische Homöopathie verstehen
Grollmann/Maurer, 78 S., CHF 17.-
Dieses Buch kann bei mir bezogen werden.
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